Einführung
„Mach mehr aus Deinem Leben!“ – Dies ist das Motto, welches ich mir kurz vor dem Start des Projekts Kopfpsprung.blog als Leitmotiv ausgesucht habe. Je länger das Unterfangen andauert, desto mehr und schwierigere Fragen tauchen auf:

• Was möchte ich im Rahmen des Projektes konkret tun? – Was bedeutet „mehr“?
• Wie soll die Reichweite ausfallen? – Ist „mehr“ in diesem Fall besser?
• Welche Mission soll mit dem Projekt konkret verfolgt werden?
• Welche Wertvorstellungen sollen transportiert werden?

Update
Das Update wird heute besonders knapp ausfallen, da es schlicht und einfach kaum etwas zu berichten gibt. Momentan bin ich auf dem Weg; auf einem guten Weg. Ich freue mich darüber, dass der Drang zu Rauchen stetig abnimmt. Der Verzicht auf Alkohol bereitet mir weiterhin keine Probleme, was mich mit tiefer Dankbarkeit erfüllt. Die Auslösesituationen und Momente, in denen ich „früher“ getrunken hätte, werden mir immer bewusster. Ich bin jedoch noch nicht immer in der Lage zu bestimmen, warum ein Bier in dieser Situation zur „Vervollkommnung“ beitragen würde.
Beispielsweise wäre heute, nach meiner ersten Prüfung dieses Jahr, ein guter Moment gewesen, um mit Kommiliton*innen anzustossen. Es war für mich aber auch völlig okay, dies mit einem alkoholfreien Getränk zu tun. Wenn ich wollen würde, könnte ich mir auch ein Bier bestellen. Ich will aber nicht. – Will ich nicht? – Schwierige Frage. Dieser muss ich noch weiter nachgehen!
Ich bin sehr gespannt, was der weitere Weg für mich bereithält und möchte dem ganzen Experiment noch etwas Zeit lassen. Bisher sind mir vor allen Dingen zwei kleinere Veränderungen aufgefallen. Einerseits ist hier die Lust, mehr Sport zu treiben zu nennen und weiter eine Verschiebung der Werte in diese Richtung. Zur Entspannung genehmige ich mir  kein Bier mehr, sondern ein würziges Workout oder auch mal ein Youtube-Video mehr. 😉
Es ist jedoch noch zu früh, eine Evaluation dieser Entwicklungen durchzuführen, da die Veränderungen dafür noch zu jung sind (etwa einwöchig) und auch nicht stabil genug ausfallen. – Es könnten auch einfach zufällige Fluktuationen sein, welche ich aus Erfahrung gut kenne und nun einfach „gäbig“ begründen kann.

Abschluss zum Alkoholverzicht
Wie vielleicht schon der Ausgabe der letzten Woche, mit etwas Spekulation, zu entnehmen war, habe ich mich dagegen entschieden, vertieft auf die Alkoholforschung einzugehen. Dies wäre eine grössere Unternehmung, welche viel Zeit und Energie in Anspruch nehmen würde. Ferner scheint sich in der Leserschaft kaum jemand vertieft damit beschäftigen zu wollen. Dies kommt mir auch entgegen, da Zeit momentan rare Ware ist und ich mich sehr auf das nächste Monatsprojekt freue. Folglich werde ich versuchen der nächsten Episode wieder mal etwas mehr Substanz und Dichte zu verleihen.
Generell ist hier die Stelle um kurz auf den vergangenen Monat zurückzublicken. Der Alkoholverzicht hat mir sicherlich nicht geschadet. Es ist eine spannende und faszinierende Übung, um sich selbst und seine Konsumgewohnheiten bewusster zu reflektieren und aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Allerdings bezweifle ich weiterhin vehement, dass sich mir neue Welten eröffnet haben. Die Integration dieser „Challenge“ in meinen Alltag verlief relativ flüssig und war vergleichsweise einfach. Dafür bin ich einerseits sehr dankbar, da es für mich persönlich besorgniserregend wäre, wenn dem anders wäre. Andererseits war es auch etwas langweilig, da so diesbezüglich nicht so viel „lief“ und zu berichten war, wie während des ersten Monats. Aber auch für diesen Umstand bin ich ausgesprochen dankbar, da ich mir momentan viel abverlange und es auch gut war, dieses Projekt für diesen Monat mal etwas auf Sparflamme weiterlaufen lassen zu können und das grosse Ganze nochmals etwas in den Fokus zu rücken. Der nächste Monat wird sich um das Thema Ernährung drehen. Diese Herausforderung dürfte wieder etwas intensiver und herausfordernd auf alltäglicher Basis werden. Ich brenne schon jetzt dafür, auch wenn ich noch nicht ganz schlüssig bin, was da konkret auf mich zukommen wird. Dieses Wochenende wird der Groschen fallen müssen und das Ganze seine finale Form erhalten.